Wirtschaft

Krisen- und Insolvenzticker – Hat die chemische Industrie in Deutschland eine Zukunft?

Die deutsche Wirtschaft kriselt. Unter dem Druck dramatisch steigender Energiekosten und anderer ungünstiger Rahmenbedingungen sind seit 2022 tausende Unternehmen insolvent gegangen. Wir fassen in diesem Ticker die wichtigsten Entwicklungen und Neuigkeiten zusammen.
Krisen- und Insolvenzticker – Hat die chemische Industrie in Deutschland eine Zukunft?Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Jochen Tack
  • 10.07.2024 13:45 Uhr

    13:45 Uhr

    Verbandspräsident: Chemieindustrie "hierzulande tot"

    Auch wenn die letzten Monate eine leichte Erholung zeigten – der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie, Markus Steilemann, sieht für die gesamte Branche in Deutschland keine Zukunftsperspektive. Die drittgrößte Industriebranche Deutschlands nach Fahrzeugbau und Maschinenbau ist sehr exportabhängig. Die hohen Kosten für bürokratische Auflagen – bis zu 5 Prozent des Umsatzes – und vor allem die Energiekosten machen einen wirtschaftlichen Betrieb unmöglich.

    Vor allem die Produktion von Grundstoffen wie Ammoniak ist davon betroffen. Im Ergebnis sanken die Investitionen der Branche im Inland im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 9,2 Milliarden Euro, während die Auslandsinvestitionen um 8 Prozent auf 12 Milliarden Euro stiegen. Dabei handelt es sich oft um Investitionen in China, wie im Fall der BASF, die letztes Jahr ihre Ammoniakproduktion in Ludwigshafen stillgelegt hatte. Diese Produktion beruhte gleich doppelt auf Erdgas – als Energieträger wie als Rohstoff.

    Eine ganze Reihe von Chemieunternehmen hat bereits Arbeitsplätze gestrichen, doch noch gebe es keine Anzeichen für Massenentlassungen, so der Verbandspräsident. Allerdings müsse die Politik bessere Bedingungen schaffen. Gebraucht werde eine "Kaskade an vernünftigen Maßnahmen".

  • 5.07.2024 17:45 Uhr

    17:45 Uhr

    Produktion im Mai dramatisch gesunken

    Der Mai brachte einen deutlichen Rückgang im Produzierenden Gewerbe, meldete das Statistische Bundesamt. Insbesondere die Automobilindustrie trug dazu bei; dort fiel die Produktion im Vergleich zum Vormonat um 5,2 Prozent. Der Zuwachs im April von 4,5 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Auch im Maschinenbau, dem zweiten für Deutschland zentralen Industriesektor, ging die Produktion um 5,9 Prozent zurück.

    Relativ verschont blieb die Produktion von Konsumgütern mit einer Abnahme von 0,2 Prozent; Investitionsgüter gingen um 4,0 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Industrieproduktion im Mai um 7,3 Prozent.

    Als positive Botschaft fügt das Statistische Bundesamt an, dass die Produktion in energieintensiven Industriezweigen, das sind vor allem die chemische Industrie und die Metallverarbeitung, im Vergleich zum Mai 2023 um 2,5 Prozent gestiegen sei. Allerdings beträgt die Produktion in diesen Bereichen nach dem starken Abfall seit 2022 nur noch 85,1 Prozent des Produktionsniveaus des Jahres 2015.

  • 4.07.2024 12:24 Uhr

    12:24 Uhr

    Meyer-Werft – Stellenabbau kommt, fällt jedoch niedriger aus

    Die Meyer-Werft im niedersächsischen Papenburg ist einer der weltweit führenden Hersteller von Kreuzfahrtschiffen und damit ein wichtiger lokaler Wirtschaftsfaktor. Ende Mai wurde medial bekannt, dass ein Abbau von rund 440 Arbeitsplätzen notwendig werde. 

    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erklärte am 3. Juli der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass der angekündigte Stellenabbau "von 440 Stellen nun 340 Arbeitsplätze betreffen soll". Zudem seien weitere Finanzhilfen des Landes an Bedingungen geknüpft. So heißt es:

    "Im Ringen um eine Rettung der finanziell schwer angeschlagenen Meyer Werft pocht Niedersachsens Landesregierung darauf, dass das Unternehmen seinen Firmensitz aus Luxemburg zurück nach Deutschland verlegt."

    Diese Forderung "muss man auch von den Eigentümern verlangen, dass sie auf berechtigte Anliegen des Staates eingehen", so der SPD-Politiker. Die Entscheidung für den Sitz in Luxemburg hatte die Meyer-Werft 2015 getroffen, um keinen Aufsichtsrat einrichten zu müssen. Aktuell stünde "ohne Wenn und Aber" die Zukunft der Meyer Werft auf dem Spiel, die Lage "ist ernst". Für die Meyer Gruppe arbeiten rund 7.000 Menschen, davon sind etwa 3.000 Stellen im emsländischen Papenburg.

    Der Ministerpräsident betonte im Interview, dass angesichts der finanziellen Zwänge des Unternehmens "nicht mehr viel Zeit für eine Entscheidung angesichts der finanziellen Zwänge des Unternehmens bleibe", um festzustellen: "Wir müssen sehr zügig wissen, woran wir miteinander sind".

    Die Meyer-Werft muss laut dpa aktuell eine "Finanzierungslücke von 2,7 Milliarden Euro schließen", dies trotz voller Auftragsbücher. Genannte Gründe seien die "Nachwirkungen der Corona-Pandemie und Preissteigerungen infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine", so die dpa erläuternd.  

  • 2.07.2024 08:48 Uhr

    08:48 Uhr

    Im VW-Werk Zwickau sollen 1.200 Arbeitsplätze wegfallen

    Bei VW im Werk Zwickau sollen bis Ende 2025 weitere 1.200 Arbeitsplätze wegfallen, berichtet die Sächsische Zeitung. Demnach sollen wohl befristete Arbeitsverträge in diesem Umfang nicht verlängert werden, Kündigungen soll es angeblich nicht geben. 

    Volkswagen Sachsen hatte im Zuge der Umstellung auf Elektromobilität 2.700 zusätzliche Arbeitsverträge geschlossen, die allerdings zeitlich unterschiedlich befristet waren. Von diesen konnten leider nur 700 in feste Stellen umgewandelt worden, erklärte ein VW-Sprecher auf  Anfrage der Zeitung. 1.200 der insgesamt 9.400 Beschäftigten des Werkes haben derzeit befristete Arbeitsverträge. Von diesen laufen 200 in diesem Jahr aus, die restlichen 1.000 im kommenden Jahr.

    Die befristeten Verträge seien für eine maximale Auslastung des Werkes gedacht gewesen. Allerdings sei das VW-Werk in Zwickau, in Sachsen der größte Industriebetrieb, nur zu etwa zwei Dritteln ausgelastet. Im Jahr 2023 wurden dort 240.000 Elektro-Autos gebaut, bei einer maximal möglichen Produktionskapazität von jährlich 360.000 Fahrzeugen. In diesem Jahr rechnet VW mit einem weiteren Rückgang auf nur noch 220.000 zu produzierende E-Autos.

    Trotz allem bezeichnen die Unternehmenleitung wie auch der Betriebsrat die Umstellung auf E-Mobilität weiterhin als Erfolg für die Belegschaft. Man habe in Zwickau heute mehr Arbeitsplätze als vorher bei der Produktion von Autos mit Verbrennungsmotoren, sagte der VW-Sprecher. Der Betriebsrat forderte nun von der Bundesregierung, die mittlerweile abgeschaffte Kaufprämie für E-Autos wieder einzuführen. Und die EU-Kommission müsse am einst beschlossenen Aus im Jahr 2035 für "Verbrenner" festhalten. Ein Rückzieher von dieser Brüsseler Entscheidung würde der sächsischen Fahrzeugindustrie schaden.

  • 25.06.2024 16:38 Uhr

    16:38 Uhr

    Erstes Hochhaus der Frankfurter Skyline pleite

    186 Meter hoch ist der Trianon-Turm, und bisher war das achthöchste Hochhaus in Frankfurts bekannter Skyline an die Fondsgesellschaft Deka vermietet. Die aber zieht jetzt aus, und niemand zieht ein; was zeigt, dass nicht einmal mehr erstklassige Adressen für Büroflächen noch sicher sind.

    Die Eignergesellschaft, die "Geschäftshaus am Gendarmenmarkt GmbH", hat nun nach Angaben des Amtsgerichts Frankfurt Insolvenz angemeldet. Über 20 Jahre lang hatte die Fondsgesellschaft Deka den Trianon-Turm gemietet. Der Auszug war bereits im Jahr 2020 angekündigt worden.

    Auf dem Grundstück errichtete die Bank für Gemeinwirtschaft, eines der gewerkschaftseigenen Unternehmen wie damals auch die Konsum-Supermärkte und die Neue Heimat, im Jahr 1964 ihre Zentrale. 1989 begann dann der Bau des Trianon-Turms. Seitdem gab es eine ganze Reihe von Besitzerwechseln, einschließlich einer Phase, in der US-Investoren das Gebäude besaßen. Seit 2018 verbirgt sich hinter der "Geschäftshaus am Gendarmenmarkt GmbH" das südkoreanische Finanzkonsortium IGIS/Hana Financial Investment.

  • 10:27 Uhr

    Auftragseingang im Bau im April wieder gefallen

    Im Vergleich zum März gingen die Aufträge im Baugewerbe insgesamt um 1,5 Prozent zurück, meldet das Statistische Bundesamt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es zwar einen realen Anstieg um 2,3 Prozent (nominal 10,1 Prozent), aber die beiden Zweige des Baugewerbes entwickeln sich sehr unterschiedlich. Im Hochbau nahmen die Auftragseingänge im Vergleich zum März sogar um 4,2 Prozent ab, während sie im Tiefbau um 7,9 Prozent stiegen.

    Zuletzt hatten wiederholt Berichte aus der Bauwirtschaft auf die schwierige Lage im Hochbau aufmerksam gemacht.

  • 24.06.2024 13:55 Uhr

    13:55 Uhr

    Das erste Halbjahr 2024 zeigt 30 Prozent Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen

    Die Auskunftsdatei Creditreform, führender Anbieter für Marketingdaten, veröffentlichte die jüngsten Zahlen zum Thema "Insolvenzen in Deutschland, 1. Halbjahr 2024". So heißt es ungeschönt in der Pressemitteilung:

    "Im 1. Halbjahr 2024 registrierte Creditreform 11.000 Unternehmensinsolvenzen. Das ist ein Anstieg um fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (8.470 Fälle) und markiert den höchsten Stand seit fast zehn Jahren. Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ist wieder gestiegen."

    Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, wird in der Mitteilung mit dem vorläufigen Resümee zitiert:

    "Die Insolvenzen in Deutschland haben den höchsten Stand seit fast zehn Jahren erreicht. Die Unternehmen kämpfen im ersten Halbjahr 2024 weiter gegen die Auswirkungen der Rezession in 2023, anhaltende Krisen und die kraftlose konjunkturelle Entwicklung in diesem Jahr. Das alles zusammengenommen bricht vielen Betrieben das Genick."

    Zum Thema privater Insolvenzen bei den Verbrauchern belegen die Zahlen:

    "Mit 35.400 Verbraucherinsolvenzen wurden 6,7 Prozent mehr Fälle registriert als im Vorjahreszeitraum (33.180 Fälle)."

    Im 1. Halbjahr 2024 waren laut Mitteilung "schätzungsweise 133.000 Beschäftigte" von einer Firmen- oder Unternehmensinsolvenz betroffen (Vorjahreszeitraum: 125.000). Creditreform schätzt die damit verbundenen Forderungsausfälle für "Lieferanten, Kreditgeber und Sozialversicherungen" auf rund 19 Milliarden Euro, das sind sechs Milliarden Euro mehr als im ersten Halbjahr 2023.

    Bezogen auf die dümpelnde Immobilienwirtschaft und die Insolvenzquote bei führenden Dienstleistungen stieg die Halbjahresquote im Bausektor von 77 Pleiten in den ersten sechs Monaten 2023 auf nun durchschnittlich 98. In allen vier Hauptwirtschaftsbereichen stiegen die Insolvenzzahlen mit zweistelligen Prozentraten. Die überwiegende Mehrzahl der Insolvenzfälle (59,1 Prozent) gehört jedoch zum Dienstleistungssektor.

    Prognostisch befürchtet daher Creditreformchef Hantzsch laut Mitteilung:

    "Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland dürfte 2024 aller Voraussicht nach schwach ausfallen. Die aktuelle Studie von Creditreform zeigt vor allem im Segment der größeren Unternehmen ein sehr dynamisches Insolvenzgeschehen, das weit über dem normal üblichen Niveau der vergangenen Jahre liegt. In diesen Entwicklungen würden sich auch die aufgestauten Probleme der zurückliegenden Krisen spiegeln."

    "Die Unternehmensstabilität in Deutschland ist derzeit so wacklig wie seit vielen Jahren nicht mehr", fasst Hantzsch final die jüngsten Ergebnisse zusammen.

  • 18.06.2024 17:01 Uhr

    17:01 Uhr

    Baugenehmigungen erneut drastisch eingebrochen

    Das Baugewerbe steckt in einer schweren Krise. Diesen Schluss legen die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu den Baugenehmigungen im April 2024 nahe. Die Baugenehmigungen sind demnach auch im April weiter eingebrochen. 17 Prozent weniger Genehmigungen als noch vor einem Jahr wurden insgesamt erteilt.

    Drastisch fällt der Rückgang bei der Genehmigung von Einfamilienhäusern aus. Um satte 32,5 Prozent gingen die Genehmigungen auf Jahressicht zurück. Auch bei Zwei- und Mehrfamilienhäusern ist der Rückgang alarmierend. Er sank auf Jahressicht um 18,3 bzw. 20,2 Prozent.

    Insgesamt wurden im April 17.600 Wohnungsbauten genehmigt. Würde in jedem Monat des Jahres 2024 die gleiche Anzahl an Wohnungsbauten genehmigt, würde die Bundesregierung auch in Zukunft das selbstgesteckte Ziel verfehlen, für mindestens 400.000 neue Wohnungen in Deutschland pro Jahr zu sorgen. Es würden dann nur etwas mehr als die Hälfte überhaupt zum Bau genehmigt. Wie viele dann tatsächlich fertiggestellt werden, steht zudem in den Sternen.

    Die Baugenehmigungen befinden sich seit 2021 in einer kontinuierlichen Abwärtsbewegung. So wenige Baugenehmigungen wie derzeit waren zuletzt in den Jahren nach Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 erteilt worden. Der Unterschied ist allerdings, dass damals der Krisenauslöser klar erkennbar gewesen war und es sich um eine globale Wirtschaftskrise gehandelt hatte.

    Die aktuelle Entwicklung deutet dagegen auf eine systemische Krise in Deutschland hin, die mit der globalen Entwicklung wenig zu tun hat und die durch eine Politik ausgelöst wurde, die zu großer Unsicherheit bei potenziellen Häuslebauern geführt hat.

  • 6.06.2024 20:19 Uhr

    20:19 Uhr

    Pelikan und Herlitz: Zwei Drittel verschwinden

    Im vergangenen Jahr erst hatte ein französischer Konkurrent, Hamelin, die beiden Schreibwarenmarken Pelikan und Herlitz übernommen, die vielen noch aus ihrer Schulzeit in Erinnerung sein dürften. Nun sollen zwei von drei Standorten geschlossen werden. Davon ist die Hälfte der insgesamt 500 Arbeitsplätze betroffen.

    Die Betriebsstandorte Falkensee und Hannover werden zum Jahresende die Tätigkeit einstellen. Der letzte Standort ist dann das niedersächsische Peine.

    Pelikan war 1832 in Hannover als Hersteller von Schreibtinte und Künstlerfarben gegründet worden. In der alten Bundesrepublik, in der insbesondere der Markt für Schreiblernfüller von zwei Firmen dominiert wurde, hatte es beinahe einen Glaubenskrieg zwischen Pelikan und Geha gegeben. 1990 hatte dann die Pelikan AG ihren Konkurrenten Gebrüder-Hartmann-Werke übernommen.

    2012 wurde die Schreibwarensparte von Herlitz, das ab 2001 Gegenstand vielfacher Investorenprojekte gewesen war, ebenfalls von Pelikan übernommen. Da Hamelin, das zuletzt Pelikan übernahm, mit mehreren Marken ebenfalls auf dem deutschen Markt vertreten ist (beispielsweise mit den Heftmarken Oxford und Elba), musste dieser Kauf damals vom Bundeskartellamt genehmigt werden.

  • 13:05 Uhr

    Industrieaufträge gehen weiter zurück

    Anfang des Jahres war noch eine baldige Erholung erwartet worden, aber mittlerweile sanken die Aufträge der deutschen Industrie im vierten Monat in Folge. Insgesamt betrug der Rückgang im April zwar nur 0,2 Prozent, aber in einzelnen Branchen fiel er deutlich stärker aus: Bei sonstigen Fahrzeugen, also etwa Flugzeugen, Schiffen und Zügen, lag er bei 15,4 Prozent. In der Textilindustrie gab es dagegen Zuwächse von 10,9 Prozent.

    Es ist vor allem die Nachfrage aus der Eurozone, die schwächelt. Hier betrug der Auftragsrückgang 1,4 Prozent, während es aus dem Nicht-EU-Ausland sogar eine Zunahme um 0,6 Prozent gab. "Die Auftragseingänge bleiben im Keller", kommentierte die Außenwirtschaftsexpertin der DIHK Carolin Herweg diese Entwicklung.

    Der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe ist im gleichen Zeitraum um real 0,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat gefallen. Das ist ein stärkerer Rückgang als im März – da hatte er noch 0,4 Prozent betragen.

    Das Manager Magazin zitiert zu diesen Zahlen den Chefvolkswirt der VP Bank Thomas Gitzel: "Solange die Auftragseingänge nicht deutlicher zulegen, wird die deutsche Wirtschaft nicht auf die Beine kommen."

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