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Liveticker Ukraine-Krieg: IAEA bestätigt Schäden an Messgeräten in Labor von AKW Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: IAEA bestätigt Schäden an Messgeräten in Labor von AKW SaporoschjeQuelle: TASS © ALEXEI KONOWALOW
  • 5.05.2026 12:34 Uhr

    12:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von zwei Stunden 43 ukrainische Drohnen

    Das Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 8 Uhr MESZ 43 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Kursk, Kaluga, Smolensk, Tula, Wolgograd, Woronesch, der Teilrepublik Adygeja und dem Großraum Moskau abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 12:10 Uhr

    Selenskij nach Angriffen auf ukrainische Energieanlagen: "Russland könnte jederzeit das Feuer einstellen"

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach nächtlichen russischen Angriffen mehrere Tote und zahlreiche Verletzte gemeldet. Ihm zufolge habe das russische Militär vor allem Anlagen der Energieversorgung angegriffen. Das Gebiet Poltawa sei dabei besonders schwer getroffen worden. Der Politiker sprach von vier Toten und Dutzenden Verletzten.

    In diesem Zusammenhang warf Selenskij der Führung in Moskau Zynismus vor. Es sei widersprüchlich, eine Waffenruhe zu fordern und gleichzeitig weiter Raketen und Drohnen auf die Ukraine abzufeuern. Der Staatschef betonte dabei:

    "Russland könnte jederzeit das Feuer einstellen, und das würde den Krieg und unsere Gegenmaßnahmen beenden."

    Auch aus anderen Teilen des Landes wurden Tote und Schäden gemeldet. Im Gebiet Charkow wurde nach ukrainischen Angaben ein Mensch getötet und vier weitere verletzt. Im Gebiet Dnjepropetrowsk wurden drei Menschen verletzt. In der Stadt Pawlograd wurden Stromleitungen beschädigt, sodass Tausende Familien ohne Strom waren.

  • 11:36 Uhr

    Ein Toter und zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 36 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 36 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe.

    In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines zivilen Einwohners der Siedlung Batrazkaja Datscha infolge eines Drohnenangriffs. In der Siedlung Borissowka habe ein Mann Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne ein Gebäude des dortigen Klosters angegriffen habe. Bei einer Raketenattacke auf die Siedlung Kasatschja Lissiza sei eine Frau verletzt worden. Bei einer ähnlichen Attacke auf die Siedlung Krasnaja Jaruga seien zwei Frauen und ein Kind zu Schaden gekommen. Eine ukrainische Drohne habe zudem einem Radfahrer in der Stadt Graiworon Verletzungen zugefügt. Zwei Männer seien verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Betrieb in der Stadt Schebekino angegriffen habe. Ein weiterer Mann sei bei einer ähnlichen Attacke auf einen Betrieb in der Siedlung Beljanka zu Schaden gekommen. Auf der Autostraße Schebekino – Belgorod habe ein Lkw-Fahrer Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer Drohne habe ein Mitglied der örtlichen Drohnenabwehreinheit Orlan Verletzungen erlitten. In der Siedlung Krasnaja Poljana sei ein Angehöriger des russischen Katastrophenschutzes verletzt worden.

    Gladkow meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, 41 Einfamilienhäuser, vier soziale Einrichtungen, ein Klostergebäude, zwei Geschäfte, vier Betriebe, fünf Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, ein Traktor, zwei Lkw, 24 Autos und ein Motorrad zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:02 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 35 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 4. Mai 17 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Tschulakowka – drei,
    • Gornostajewka – vier,
    • Korsunka – zwei,
    • Kachowka – fünf,
    • Nowaja Kachowka – drei.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Ljubimowka, Kasatschji Lageri und Kachowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:38 Uhr

    IAEA bestätigt Schäden an Strahlungsüberwachungslabor von AKW Saporoschje

    Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat nach einer Beschwerde aus Russland Schäden an wichtigen Messgeräten am AKW Saporoschje bestätigt. Wie die UN-Behörde auf der Plattform X schreibt, habe ein Expertenteam das von einer Drohne angegriffene Strahlungsüberwachungslabor besichtigt und Schäden an einigen Wettermessgeräten festgestellt. Diese seien nicht mehr betriebsfähig.

    IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi ruft laut der Mitteilung erneut zu ​größter militärischer Zurückhaltung in der Nähe aller Nuklearanlagen auf.

    Am Sonntag hat die Leitung des von Russland kontrollierten Kernkraftwerks dem ukrainischen Militär eine Drohnenattacke auf die größte Atomanlage in Europa vorgeworfen, die seit knapp vier Jahren aus Sicherheitsgründen stillsteht.

  • 10:05 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 4. Mai bis 8 Uhr MESZ am 5. Mai 95 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 14-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in drei Siedlungen. Dort seien ein Klub, ein Schuppen, eine Wohnung und ein Auto beschädigt worden.

  • 09:33 Uhr

    DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 4. Mai bis 0 Uhr am 5. Mai (Ortszeit) wurden drei zivile Personen, darunter ein Kind, verletzt. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, ein ziviles Infrastrukturobjekt und ein Kommunalfahrzeug beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 14 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei zivile Personen kamen dabei ums Leben, vier weitere erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen sieben Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Kommunalfahrzeug und mehrere Autos.

  • 09:01 Uhr

    Peskow: Militarisierung Europas führt zu "harter Konfrontation mit Russland"

    Die von Russophobie getriebene Militarisierung Europas werde laut Dmitri Peskow zu einer Phase "harter Konfrontation" zwischen Russland und Europa führen. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten weist darauf hin, dass die Europäer durch die Erhöhung der Militärausgaben versuchten, den Wegfall der US-amerikanischen Waffenlieferungen auszugleichen.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 08:36 Uhr

    Mindestens drei Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe auf Tschuwaschien am Oberlauf der Wolga

    In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte unter anderem die russische Teilrepublik Tschuwaschien angegriffen, die am Oberlauf der Wolga liegt. Nach Angaben des Republikoberhaupts Oleg Nikolajew habe der Angriff vor allem der Hauptstadt Tscheboksary und ihrer Umgebung gegolten. Wie der Politiker auf der Plattform MAX mitteilt, hätten infolge der ukrainischen Attacke drei Einwohner Verletzungen erlitten. Eines der Opfer sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, während man die anderen am Ort des Geschehens medizinisch versorgt habe. Alle Verletzten seien außer Lebensgefahr.

    Da es am Morgen wiederholte Drohnenangriffe auf Tscheboksary gegeben habe, sei es ratsam, bis auf Weiteres in sicheren Räumen zu bleiben, warnt Nikolajew weiter. Beim Fund von Wrackteilen sollte man diese auf keinen Fall berühren. Stattdessen sollte man den Rettungsdienst anrufen.

  • 08:04 Uhr

    Ukrainische Kamikaze-Drohnen greifen Grenzgebiet Brjansk an: Zwei Verletzte

    Gouverneur Alexander Bogomas wirft den ukrainischen Streitkräften ein weiteres "niederträchtiges" Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung des russischen Gebiets Brjansk vor. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe der Gegner die Siedlung Demjanki im Bezirk Starodub mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Der Gouverneur bezeichnet die Attacke als terroristisch. Infolge des Angriffs seien eine Frau und ein Mann mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Darüber hinaus meldet Bogomas, dass in der zurückliegenden Nacht über dem Gebiet Brjansk insgesamt 98 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden seien. Im Einsatz seien Einheiten der Luftabwehr, des örtlichen Verteidigungsbataillons BARS – Brjansk und der russischen Nationalgarde (Rosgwardija) gewesen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.