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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainisches Militär zieht sich aus Uroschanoje zurück

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainisches Militär zieht sich aus Uroschanoje zurück© Wiktor Antonjuk
  • 12.07.2024 13:40 Uhr

    13:40 Uhr

    Getarnte Verstecke mit Waffen und Munition der ukrainischen Armee in DVR entdeckt 

    Soldaten der Rosgwardija-Einheiten haben auf dem Gebiet der Donezker Volksrepublik drei Waffen- und Munitionslager der ukrainischen Streitkräfte gefunden und zerstört. Dies berichtet der Pressedienst der Rosgwardija gegenüber der Nachrichtenagentur TASS am Freitag.

    Die getarnten Verstecke wurden in einem Waldstreifen mit Hilfe eines Minensuchhundes entdeckt.

    Wie es heißt, wurden dort unter anderem Kalaschnikow-Sturmgewehre, 122- und 82-Millimeter-Minen sowie mehr als 30 Handgranaten und Munition ausländischer Herkunft gelagert.

  • 13:15 Uhr

    Cherson: Ukrainisches Militär verzichtet auf größere Anlandungen an linkem Dnjepr-Ufer

    Kiews Militär hat seine Versuche, mit größeren Kräften am linken Ufer des Flusses Dnjepr im Gebiet Cherson anzulanden, aufgegeben, berichtet der Gouverneur der Region Wladimir Saldo. TASS zitiert:

    "Nach dem Scheitern des Abenteuers in Krynki hat der Gegner seine Aktivität beträchtlich reduziert und versucht, nicht mehr, in großen Gruppen zu landen. Der Feind wurde vom linken Ufer zurückgeworfen, die Kämpfe verlagerten sich auf die Inseln."

    Seit der Zerstörung des Damms vom Wasserkraftwerk Kachowka im Juni des vergangenen Jahres hat die ukrainische Armee wiederholt erfolglos versucht, einen Brückenkopf in der Siedlung Krynki am linken Dnjepr-Ufer einzurichten. Am 20. Februar 2024 gab der damalige russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu die Befreiung von Krynki bekannt und erklärte, dass das ukrainische Militär in diesem Zeitraum im Umland des Ortes 3,400 Kämpfer verloren habe.

  • 12:40 Uhr

    Extreme Taktik: Russische Soldaten verwenden Panzerabwehrminen als Handgranaten

    Die russischen Soldaten wenden an der Front extreme Taktiken an. Vor kurzem erschienen im Internet Drohnenaufnahmen, die zeigen, wie russische Soldaten Panzerabwehrminen für einen dafür eigentlich nicht vorgesehenen Zweck verwenden: Sie werfen sie in Häuser oder Befestigungen, in denen feindliche Soldaten postiert sind. Mit einer Sprengstoffmasse von acht Kilogramm ist die Explosion so stark, dass von den Befestigungen oft nur noch Ruinen übrig bleiben

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 12:20 Uhr

    Umfrage: Hälfte der Finnen ist gegen Einsatz westlicher Truppen in der Ukraine   

    Die Mehrheit der finnischen Bevölkerung würde keine Truppen zur Unterstützung Kiews entsenden. Dies ergibt sich aus einer Umfrage der finnischen Zeitung Helsingin Sanomat.

    Auf die Frage, ob die westlichen Verbündeten Bodentruppen in die Ukraine schicken sollten, antworteten 50 Prozent der Befragten mit Nein. Die Entsendung westlicher Militärs befürworten 31 Prozent der Befragten und 18 Prozent der Finnen waren unentschieden. 

    Die Online-Umfrage wurde unter 1.120 Teilnehmern durchgeführt.

  • 11:47 Uhr

    Ukrainisches Militär zieht sich aus Uroschanoje zurück

    Die ukrainischen Truppen ziehen sich aus dem Zentrum der Siedlung Uroschanoje am Frontabschnitt Donezk Süd zurück. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden der Donezker Volksrepublik:

    "Im Zentrum von Uroschanoje konnte der Gegner dem Ansturm nicht standhalten und verließ seine Stellungen."

    Uroschanoje liegt in der DVR an der Grenze zum Gebiet Saporoschje. Seit Beginn der russischen Militäroperation gehört dieser Raum zu den am heftigsten umkämpften Abschnitten.

  • 11:20 Uhr

    Griechenland plant keine Übergabe von Patriot-Komplexen und F-16 an Kiew

    Athen hat keine Pläne, US-produzierte Luftabwehrsysteme vom Typ Patriot sowie S-300 aus sowjetischer beziehungsweise russischer Produktion an die Ukraine abzugeben. Bei einer Pressekonferenz nach Abschluss des NATO-Gipfels in Washington erklärte der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis:

    "Griechenland wird der Ukraine weder Patriot-Systeme noch S-300-Systeme zu Verfügung stellen. Mit dem Einverständnis des Generalstabs für nationale Verteidigung des Landes übergaben wir andere Typen von Luftabwehrsystemen mit kleinerer Reichweite."

    Mitsotakis bestätigte außerdem, dass sein Land keine Pläne hat, F-16-Kampfjets an Kiew zu übergeben.

  • 10:58 Uhr

    Kamikaze-Drohnen zerstören mehrere Fahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte

    Innerhalb einer Stunde haben Luftlandetruppen des Truppenverbands West mehr als ein Dutzend Fahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte unter Einsatz von FPV-Drohnen zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium am Freitag mit. 

    Wie es heißt, entdeckte eine Aufklärungsdrohne eine große Fahrzeugansammlung in einer der Siedlungen am rechten Dnjepr-Ufer. 

    "Nach der Aufklärung stellte sich heraus, dass diese Fahrzeuge von ukrainischen Nationalisten zu militärischen Zwecken genutzt werden. Der Feind nutzt die dunkle Tageszeit, um Material und verschiedene Gegenstände zu transportieren."

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden durch die Zerstörung der Fahrzeuge die Logistikkette einer der ukrainischen Einheiten unterbrochen.

  • 10:05 Uhr

    Ukrainischer Agent auf der Krim festgenommen

    Ein Agent eines ukrainischen Geheimdienstes, der Informationen über Russlands Streitkräfte gesammelt hatte, ist in der Republik Krim festgenommen worden. Die regionale Presseabteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB gibt dazu bekannt:

    "Im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Staatsbürger der Ukraine des Jahrgangs 1982 während eines Aufenthalts auf dem Gebiet der Ukraine von der Hauptverwaltung der Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine zur vertraulichen Zusammenarbeit herangezogen wurde."

    Nach Angaben des FSB übermittelte der Mann an seine Kontaktleute in der Ukraine Informationen über Dislozierungen der russischen Streitkräfte auf der Krim und in der Stadt Sewastopol. Gegen den Festgenommenen wurde eine Anklage wegen Spionage erhoben. Im Fall einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahren Haft.

  • 09:38 Uhr

    Australien stellt Ukraine weiteres massives Hilfspaket bereit

    Canberra kündigt sein bisher größtes militärisches Hilfspaket für die Ukraine im Wert von 250 Millionen Australische Dollar (156 Millionen Euro) an.

    Wie das Verteidigungsministerium des Landes mitteilt, wird das Paket Flugabwehrraketen, Luft-Boden-Waffen einschließlich Lenkwaffen und Panzerabwehrwaffen sowie Artilleriegeschosse und Munition für Mörser, Kanonen und Kleinwaffen umfassen.

    Mit dieser Ankündigung beläuft sich Australiens gesamte militärische Hilfe für die Ukraine auf über 1,1 Milliarden Australische Dollar (684 Millionen Euro).

  • 09:17 Uhr

    Russische Truppen eliminieren ukrainische Reserveeinheiten in Volksrepublik Donezk

    Truppen der russischen Streitkräfte haben zwei Reserveeinheiten der ukrainischen Armee nahe der Gemeinde New York in der Volksrepublik Donezk (DVR) eliminiert. Dies melden die zuständigen Behörden der Region. Die gegnerischen Kräfte unter Einsatz von Artillerie und FPV-Drohnen außer Gefecht gesetzt. 

    Wie es heißt, ist die Lage an der Front in der Gemeinde New York in der Volksrepublik Donezk für die ukrainischen Truppen angespannt, da sie aus mehreren Richtungen gleichzeitig unter schwerem Beschuss stehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.