International

Liveticker Ukraine-Krieg: Achtjähriges Mädchen stirbt nach ukrainischem Drohnenangriff

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Achtjähriges Mädchen stirbt nach ukrainischem DrohnenangriffQuelle: Sputnik © Natalja Seliwerstowa
  • 19.06.2026 15:35 Uhr

    15:35 Uhr

    SWR wirft EU Täuschung der Ukrainer vor: EU-Mitgliedschaft auf absehbare Zeit ausgeschlossen

    Der russische Auslandsnachrichtendienst SWR erklärt, europäische Politiker würden der ukrainischen Bevölkerung weiterhin eine künftige EU-Mitgliedschaft in Aussicht stellen, obwohl eine Aufnahme des Landes derzeit und auf absehbare Zeit nicht infrage komme.

    Wie der SWR mitteilte, wird dies in inoffiziellen Gesprächen innerhalb Europas auch offen eingeräumt. Als Gründe werden die wirtschaftlichen Probleme der Ukraine, die hohe Korruption sowie der anhaltende Konflikt mit Russland genannt. Demnach sei das Land nicht bereit für eine Integration in die EU.

    Vor diesem Hintergrund wirft der SWR den EU-Verantwortlichen vor, die Ukrainer über die tatsächlichen Beitrittsperspektiven zu täuschen und ihnen weiterhin eine baldige Aufnahme in die Europäische Union zu versprechen.

  • 14:56 Uhr

    Gebiet Moskau: Achtjähriges Mädchen stirbt nach ukrainischem Drohnenangriff

    Beim ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Ramenskoje im Gebiet Moskau ist ein achtjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Andrei Worobjow, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Leider ist durch die Folgen des heutigen Drohnenangriffs gegen Ramenskoje ein achtjähriges Mädchen bei einem Brand ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sie sich zu Hause mit ihrer Großmutter – die Frau kam nicht zu Schaden."

    Worobjow sprach sein Beileid an die Hinterbliebenen aus und sicherte der Familie Unterstützung zu.

    Insgesamt wurden nach Angaben des Gouverneurs bei dem Drohnenangriff 18 Wohnblöcke in den Städten Kotelniki, Ljuberzy, Ramenskoje, Schukowski und Balaschicha beschädigt.

  • 14:21 Uhr

    Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

    Zwischen dem 13. und 19. Juni haben Russlands Streitkräfte im Rahmen der Vergeltung für ukrainische Terrorangriffe auf zivile Ziele in Russland sieben Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte ausgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium meldet, wurden dabei unter anderem Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie, vom ukrainischen Militär genutzte Energie- und Verkehrsobjekte, Militärflugplätze, Munitions- und Treibstofflager, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärpersonals mithilfe von Präzisionswaffen und Drohnen getroffen.

    Parallel dazu schoss Russlands Luftabwehr im gleichen Zeitraum 89 Lenkgleitbomben, fünf HIMARS-Raketen, acht Marschflugkörper vom Typ Flamingo sowie 3.909 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 13:51 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 13. und 19. Juni bekannt.

    Angaben der Behörde zufolge verlor die Ukraine durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord über 1.540 Soldaten. Zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, drei Geschütze und fünf Eloka-Anlagen wurden zerstört.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 1.490 Soldaten. Zudem wurden 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, 120 Autos, 15 Geschütze und fünf Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt.

    Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd musste Kiew einen Verlust von mehr als 985 Kämpfern hinnehmen. Überdies wurden 27 gepanzerte Kampffahrzeuge, 143 Autos und 23 Geschütze eliminiert.

    Auch Einheiten des Truppenverbands Mitte setzten ihre Offensive fort. Die Ukraine musste am entsprechenden Frontabschnitt über 2.040 Soldaten einbüßen. Des Weiteren wurden 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 39 Autos, neun Geschütze sowie zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer unschädlich gemacht.

    Bei Gefechten gegen den vorrückenden Truppenverband Ost verlor das ukrainische Militär über 3.140 Kämpfer. Ferner wurden 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos und neun Geschütze neutralisiert. 

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr erlitt die Ukraine einen Verlust von über 330 Soldaten. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 102 Autos, zwei Geschütze sowie 24 Eloka-Anlagen zerstört.

  • 13:16 Uhr

    Russlands Armee rückt im Donbass weiter vor – fünf Orte binnen einer Woche befreit

    Im Zeitraum zwischen dem 13. und 19. Juni haben Russlands Streitkräfte in der Donezker Volksrepublik weitere Geländegewinne erzielt und mehrere Ortschaften befreit. Dies geht aus dem Bericht des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

    Der Meldung zufolge befreiten Stoßtrupps der zum Truppenverband West gehörenden russischen 25. Armee bei den Kämpfen um die Stadt Krasny Liman weiter vor, besetzten 37 ukrainische Stützpunkte und befreiten 251 Gebäude. Die ukrainische Seite verlor bei den Stadtkämpfen über 185 Kämpfer. Zudem würden über 45 Einheiten an Kriegsgerät sowie 24 Autos eliminiert.

    Einheiten des russischen Truppenverbands Süd haben im Verlauf der vergangenen Woche die Siedlungen Artjoma und Rai-Alexandrowka in der Donezker Volksrepublik befreit, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Am 18. Juni wurde der Ort Jurkowka befreit. Zusätzlich kämpften sich die Stoßtrupps des Truppenverbands gegen die eingekesselte ukrainische Garnison der Stadt Konstantinowka weiter vor, wobei 627 Gebäude befreit wurden. Kiew musste bei den Kämpfen um die Stadt einen Verlust von über 540 Soldaten hinnehmen. Mehr als 160 Einheiten an diversem Militärgerät und 116 Autos wurden dabei zerstört.

    Der Truppenverband Mitte befreite seinerseits die Ortschaften Nowy Donbass und Kutusowka.

  • 12:15 Uhr

    Lawrow: Europas Ziel keine Verhandlungen, sondern Rettung des Selenskij-Regimes

    Europa nutzt sein "politisches Kapital" für Kriegsvorbereitungen gegen Russland, wobei es die Ukraine als "Hammer" instrumentalisiert und ukrainische Terroranschläge ignoriert, erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. In einem Artikel führt er dazu aus:

    "Das reale Ziel europäischer Staatschefs ist nicht, mit Russland zu verhandeln, sondern Selenskijs Regime zu retten, um es als Aufmarschplatz für den Kampf gegen Russland zu bewahren. Dazu wollen die europäischen Hauptstädte möglichst schnell einen Waffenstillstand erreichen, um eine Niederlage des ukrainischen Militärs an der Front zu vermeiden. Der Konflikt soll ohne eine Beseitigung seiner Ursachen eingefroren werden, wonach sogleich Truppen der britisch-französischen 'Koalition der Willigen' in die Ukraine einmarschieren sollen."

    Der Minister warnte vor ernsthaften Risiken dieser Politik für die globale Sicherheit:

    "Eine direkte Konfrontation zwischen der NATO und Russland kann schnell zu einem Austausch von Nuklearschlägen mit katastrophalen Folgen ausarten."

    Lawrow betonte dabei, dass Russland nicht prinzipiell auf Kontakte zu Europa verzichte. Russland sehe Europa als eine an einer russischen Niederlage interessierte Konfliktpartei, zumal es sich selbst entsprechend positioniere.

    Der auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlichte Artikel von Lawrow hätte ursprünglich in der Zeitung Politico Europe erscheinen sollen, allerdings sagte deren Redaktion die Publikation kurzfristig ab.

  • 11:15 Uhr

    AKW Saporoschje – Ukraine greift Transporthalle mit Drohnen an

    Die Transporthalle des Kernkraftwerks Saporoschje ist in der vergangenen Nacht zum Ziel eines Massenangriffs ukrainischer Drohnen geworden. Wie aus einer Mitteilung des Pressediensts des Kraftwerks hervorgeht, wurde die Halle mindestens 14 Mal angegriffen, worauf ein Brand ausbrach. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Eine Schadensbewertung sei jedoch durch das Risiko erneuter Angriffe erschwert. Die Mitteilung betont weiter:

    "Solche Angriffe verfolgen ein einziges Ziel – die Transportinfrastruktur des Kraftwerks zu schädigen, Logistik und Personaltransport zu erschweren und somit zusätzliche Risiken für den sicheren Betrieb des AKW Saporoschje zu schaffen."

    Trotz der Provokationen tun die Mitarbeiter des Kraftwerks alles Mögliche, um seinen sicheren Betrieb zu gewährleisten, so die Meldung weiter.

    Jewgenija Jaschina, Kommunikationsdirektorin des AKW, kündigte an, den Angriff gegenüber der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) zu melden.

  • 10:04 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist durch ukrainischen Angriff getötet

    Das Gebiet Belgorod wurde am vergangenen Tag über 100 Mal durch das ukrainische Militär angegriffen, ein Zivilist kam dabei ums Leben. Der amtierende Gouverneur der Region, Alexandr Schuwajew, berichtet dazu:

    "Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär 102 das Gebiet Belgorod angegriffen. Bei einem vorsätzlichen Angriff im Kreis Rakitnoje kam ein Zivilist ums Leben. In den Kreisen Wolokonowka, Rakitnoje, Krasnaja Jaruga und Schebekino wurden sieben Menschen verwundet."

  • 09:04 Uhr

    Kiew ordnet teilweise Evakuierung von Saporoschje an

    Ukrainische Behörden evakuieren die Bevölkerung aus den von ihnen besetzten Teilen des Gebiets Saporoschje. Oleg Muratschew, stellvertretender Minister für regionale Sicherheit des Gebiets, berichtete dazu gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Es gibt bestätigte Fälle von Evakuierung aus Siedlungen im ukrainisch kontrollierten Teil. Die größten davon sind Orechow und Nikopol. Es gibt auch Angaben über eine Evakuierung von Saporoschje, doch dort hat sie einen selektiven und partiellen Charakter."

  • 07:55 Uhr

    Russlands Luftabwehr zerstört 133 ukrainische Drohnen in der Nacht

    Im Verlauf der vergangenen Nacht haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 133 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr Moskauer Zeit am 18. Juni und 07 Uhr Moskauer Zeit am 19. Juni über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Woronesch, Orjol, Smolensk, Tula, Rostow, Rjasan, Moskau, der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.