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EU-Parlament billigt Zollabkommen mit den USA trotz scharfer Kritik

Das Europäische Parlament hat dem umstrittenen Zollabkommen zwischen der EU und den USA zugestimmt. Geplant sind unter anderem Nullzölle auf US-Industriegüter sowie ein erleichterter Marktzugang für amerikanische Agrarprodukte und Meeresfrüchte.

Die EU erhofft sich dadurch mehr Stabilität im transatlantischen Handel und die Vermeidung eines Zollkriegs mit den USA. Kritiker werfen Brüssel vor, dem Druck von US-Präsident Donald Trump nachgegeben zu haben und ein unausgewogenes Abkommen zulasten Europas zu akzeptieren.

Der Chefökonom des Instituts für konservative Wirtschaftspolitik, Christopher Kofner, bezeichnet den Deal zwar als kurzfristigen Deeskalationsschritt, warnt jedoch vor langfristigen Folgen. Das Abkommen stärke aus seiner Sicht den strategischen Abhängigkeits- beziehungsweise Vasallenstatus der EU gegenüber den USA.

Während europäische Märkte weiter geöffnet würden, behielten die USA zentrale Schutzinstrumente und hohe Zölle — etwa auf Stahl und Aluminium — weitgehend bei.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 17. Juni 2026]

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