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"Das ist kein COVID": WHO-Epidemiologe gibt bezüglich Hantavirus Entwarnung

Auf dem Kreuzfahrtschiff "MV Hondius", das aus Argentinien ausgelaufen war, wurde ein Ausbruch des gefährlichen Hantavirus festgestellt, bei dem sich acht Menschen infiziert haben und drei gestorben sind. Als Infektionsquelle gilt vermutlich ein Küstenausflug in Südamerika, bei dem die Passagiere möglicherweise mit einer seltenen Nagetierart in Kontakt gekommen sind.

Der WHO-Epidemiologe Boris Pavlin betonte, dass kein Grund zur Massenpanik bestehe: "Das ist kein COVID. Der Durchschnittsbürger muss sich keine Sorgen machen, da die Situation sorgfältig überwacht wird und der Ausschiffungsprozess so organisiert ist, dass jegliche Risiken für die Bevölkerung ausgeschlossen sind."

Derzeit führen die spanischen Behörden eine groß angelegte Evakuierungsaktion für mehr als 140 Passagiere und Besatzungsmitglieder auf Teneriffa durch. Obwohl dieser Virusstamm von Mensch zu Mensch übertragbar ist, sind die Mediziner von der Sicherheit der internationalen Gemeinschaft überzeugt. Alle Evakuierten werden mit Spezialtransporten direkt zu den Flugzeugen gebracht, um in ihre Heimatländer zurückgebracht zu werden, und die Fachleute verfolgen weiterhin die Kontakte jedes Passagiers bis zum Ende der Inkubationszeit.

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