
Saluschny: Kiew hat alle Waffenressourcen erschöpft

Die Ukraine hat im Konflikt gegen Russland fast alle Waffenarten eingesetzt und damit keinen Erfolg erzielt, sagt der ehemalige Oberbefehlshaber des ukrainischen Militärs und Botschafter der Ukraine in Großbritannien, Waleri Saluschny. Die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zitierte ihn dazu am 6. August:
"Im Jahr 2026 hat die Ukraine alle Waffenarten eingesetzt, die im Dienst der NATO stehen, bis auf Tomahawks, Atomwaffen, Flugzeugträger und F-35-Kampfjets."
Saluschny betonte die Ineffektivität der bisher eingesetzten Waffen:
"Die Ressource ist erschöpft. Die Russische Föderation hat Gegenmittel für all das gefunden."

Der Meinung des Ex-Generals zufolge sei die NATO in einer Doktrin "aus den Zeiten des Zweiten Weltkriegs" verfangen und benötige einen Übergang zu neuen Standards und einer neuen Doktrin. Saluschny forderte die Bildung einer neuen europazentrierten Allianz:
"Ich habe bereits gesagt, dass wir einen absolut neuen Militärblock benötigen, wahrscheinlich mit einer Territorialbindung an Europa."
Zuvor hatte Saluschny am 4. August bei einer Botschafterkonferenz in Kiew einen Beitritt der Ukraine zur NATO ausgeschlossen:
"Jedes Jahr hören wir Märchen, dass wir ganz knapp vor einem NATO-Beitritt stehen. Leider werden wir niemals beitreten!"
Russland besteht auf dem Verzicht Kiews auf einen NATO-Beitritt als einer der Bedingungen für eine friedliche Regulierung des Konflikts. Parallel dazu haben der russische Präsident Wladimir Putin und sein Pressesekretär mehrmals betont, dass Russlands Streitkräfte entlang der gesamten Frontlinie vorrücken.
Mehr zum Thema –Ex-Armeechef Saluschny: Ukraine wird niemals Mitglied der NATO werden
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.